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Geschichte

Geschichte

Die Anlage wurde von Mauro Serret entworfen und ist einer der im Plan für die Balearen erfassten Leuchttürme. Er wurde 1926 von den Behörden errichtet, da wegen des schwierigen Zugangs zu der kleinen Insel kein Unternehmer an der Ausschreibung teilnahm. Der Leuchtturm wurde 1927 eingeweiht. Mit seiner Instandhaltung waren die Leuchtfeuerwärter im Leuchtturm von Les Coves Blanques betraut. Ursprünglich war er mit einer dioptrischen Optik mit Acetylen-Blitzleuchte vom Typ „offenes Feuer“ ausgestattet, die sich per Sonnenventil automatisch einschaltete. Um die Gasspeicher hinaufzubefördern, verwendete man einen am Klippenrand errichteten Davit. Im Jahr 1959 zerstörte ein starkes Unwetter den Turm und riss das Beleuchtungssystem mit sich. Daher entschied man, einen neuen Betonturm mit Steinverkleidung zu errichten, der diesmal zum Schutz vor der Gewalt des Meeres höher angelegt wurde. Anfangs handelte es sich wegen seiner begrenzten Leuchtweite um eine Bake, doch ab 1971 wurde die Anlage als Leuchtturm eingestuft, als man durch einen Umbau der Optik eine größere Reichweite erzielte. Mittlerweile wird das Leuchtfeuer mit Solarenergie betrieben und fernbedient. Die alte AGA-Laterne für Optiken mit 500 mm Durchmesser ist zwar erhalten geblieben, doch ist sie mittlerweile mit einer modernen Acryloptik mit LEDs mit 54 Watt Verbrauch ausgestattet.