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Geschichte

Geschichte

Der Leuchtturm wurde von Emili Pou entworfen und war ursprünglich sechstrangig. Das Baugelände war Eigentum des Markgrafen von El Palmer, der seine Entschädigung für die Enteignung an den Staat abtrat. Anfangs war die Anlage mit einer katadioptrischen Optik mit 300 mm Durchmesser für Festfeuer ausgestattet, die vom französischen Hersteller Henry Lepaute stammte. Am 31. August 1863 wurde der Leuchtturm eingeweiht, mit dessen Versorgung zwei Seeleute betraut waren. Ab 1917 kam eine Karbidlampe mit einem Leuchtfeuer mit 4+1 Verdunkelungen zum Einsatz, das anhand von um die Optik montierten Drehspiegeln mit Uhrwerk erzielt wurde. Später installierte man eine dioptrische Optik, und 1957 wurde das Leuchtfeuer geändert und die Anlage gleichzeitig elektrifiziert. Sie wurde mit Blitzleuchten mit 32 V versehen, die ein Leuchtfeuer mit 2+1 Lichtblitzen alle 10 Sekunden erzeugten. Im gleichen Jahr nahm man die Energieversorgung per Windkraftanlage – die erste dieser Art in Spanien gestartet – in Betrieb, die aber nicht den gewünschten Erfolg zeigte, da der erforderliche konstante Wind ausblieb. Daher wurden stattdessen zwei Stromaggregate eingesetzt. Im Jahr 1958 erhöhte man den Turm um 6,5 m, um seine geografische Reichweite auszubauen. 1983 wurde die Fotovoltaikanlage in Betrieb genommen und machte den Bau zum ersten spanischen Leuchtturm, der mit Solarmodulen lief.