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Geschichte

Geschichte

Der Entwurf stammt von Emili Pou, und die Einweihung fand am 10. Juli 1859 statt. Die erste Optik war ein katadioptrisches, fest installiertes Modell für einen viertrangigen Leuchtturm, aber sie mit zwei äußeren vertikalen dioptrischen Drehlinsen für ein Festfeuer versehen, das mit weißen Lichtblitzen alle 3 Minuten ergänzt wurde. Dazu diente eine mit Olivenöl betriebene Moderateurlampe. Die Kosten der Optik, ein Fabrikat der Firma Henry Lepaute, betrugen 3.250 Francs; die äußeren Linsen kosteten jeweils 300 Francs und der feste Teil der Optik 2.650 Francs. Letzterer wurde 1970 schließlich im Leuchtturm von Cap Blanc eingebaut, wo er bis heute im Einsatz ist. Damit ist die dortige Optik gegenwärtig die älteste, noch in Betrieb befindliche Optik in einem Leuchtturm der Balearen. Wegen einer nahe gelegenen Unterwasserhöhle war das Gebäude immer wieder Erschütterungen ausgesetzt, wobei sogar manchmal Laternenscheiben zu Bruch gingen. 1969 wurde der Turm um 17 m erhöht, um die im Plan zur Beleuchtungsverbesserung von 1967 bestimmten Reichweiten zu erfüllen. Zur Verstärkung der Struktur wurden mehrere Strebepfeiler hinzugefügt, denen der Leuchtturm sein heutiges, auf den Balearen einzigartiges Aussehen verdankt. Im Jahr 1860 bat der Vizegouverneur von Menorca die Leuchtfeuerwärter des Leuchtturms in einem Schreiben um ihre Mithilfe bei der Ergreifung einiger Häftlinge, die geflohen waren. Die Antwort der Leuchtfeuerwärter lautete jedoch, dass sie dazu außerstande seien, da man sie zur damaligen Zeit noch nicht mit den Waffen ausgestattet habe, die laut der Verordnung für Leuchtfeuerwärter in jedem Leuchtturm vorhanden sein mussten.