Menu sup

Geschichte

Geschichte

Die Bauarbeiten zu dem von Emili Pou entworfenen Leuchtturm, mit denen der Unternehmer Andrés Roses betraut worden war, begannen am 18. Oktober 1859. Eingeweiht wurde er am 30. November 1861, also zur gleichen Zeit wie die Türme auf La Mola, Capdepera und Penjats (in renovierter Version). Anfangs war er mit einer sechstrangigen Optik mit weißem Feuer ausgestattet, die aus dem Leuchtturm von Penjats stammte. Historiker nehmen an, man habe schon viel früher Feuer auf dem Hügel der Insel angezündet, um die Seefahrer zu orientieren. Dafür spricht der Name „Botafoc“, der sich mit „Feuer kommt raus“ übersetzen lässt. Die Besonderheit dieses Leuchtturms ist, dass er als eine der wenigen Anlagen bereits von Anfang an mit einem zweistöckigen Wohnhaus für die Leuchtfeuerwärter versehen war, da es an Bauplatz mangelte. 1910 wurde die ursprüngliche achteckige Laterne mit flachen Scheiben durch eine mit gebogenen Scheiben und vertikalen Streben ersetzt. Außerdem wurde eine neue viertrangige Optik der Firma BBT für Festfeuer mit Blenden installiert, die ein Leuchtfeuer mit Verdunkelungen alle 20 Sekunden erzeugte. Sie kann heute in der Seezeichen-Ausstellung im Leuchtturm von Portopí bewundert werden. Im gleichen Jahr 1910 wurde noch der Turm erhöht. Als einer der ersten Leuchttürme wurde seine Beleuchtung für die Elektrifizierung angepasst, die im Juli 1918 erfolgte. Im gleichen Jahr erhielten auch die Leuchttürme auf La Creu, Cap Gros, Ciutadella, Maó und Portopí ihren Stromanschluss. Da sich dieser Leuchtturm zunächst auf einer kleinen Insel befand, übernahm ein Boot die Versorgung mit Proviant und den Transport der Leuchtfeuerwärter, bis ein Verbindungsdamm mit Zugangsweg errichtet wurde.