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Geschichte

Geschichte

Der Entwurf stammt von Emili Pou. Anfangs wurden eine feste Optik und ein äußeres Drehelement mit 6 roten Linsen eingesetzt. Das Leuchtfeuer bestand aus einem weißen Licht, verbunden mit roten Lichtblitzen alle 2 Minuten, und wurde von einer Moderateurlampe für einen drittrangigen Leuchtturm erzeugt. Eingeweiht wurde die Anlage am 30. November 1861. Im Jahr 1899 ersetzte man den Dachboden wegen der eindringenden Feuchtigkeit durch ein Satteldach mit Ziegeln. 1912 wiederum wurde eine 55 m große Chance-Lampe mit Petroleumglühlicht eingebaut, die Optik und die Leuchtfeuermerkmale wurden aber beibehalten. Zur Unterstützung diente damals eine Chance-Lampe mit zwei Dochten. 1924 wurde die Originaloptik durch eine andere mit Quecksilberlager für die fünf äußeren Drehlinsen und einem feststehenden katadioptrischen Teil ersetzt; das Leuchtfeuer bestand aus einem wechselnden Festfeuer mit Gruppen von 3+2 weißen Lichtblitzen. Diese Optik kann heute in der Seezeichen-Ausstellung im Leuchtturm von Portopí betrachtet werden. Im Jahr 1969 wurde schließlich die Beleuchtung elektrifiziert. Der feststehende Teil der Optik blieb damals erhalten, doch die äußeren Drehlinsen am Rotationsmechanismus wurden entfernt, und von da an erzeugte eine elektrische Blitzleuchte die Lichtblitze. 1971 wurde eine Optik mit Horizontbeleuchtung eingebaut. Wegen des starken Windes in dieser Gegend der Balearen mussten die hiesigen Leuchtfeuerwärter in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hier oft Schiffbrüchigen zu Hilfe kommen. Ein Leuchtfeuerwärter wurde 1869 sogar von der spanischen Regierung mit dem Verdienstkreuz ausgezeichnet, als ein starkes Unwetter mehrere Unglücke in der Gegend verursacht hatte.