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Geschichte

Geschichte

Der Entwurf stammt von Pere Garau, und mit den Bauarbeiten wurde Unternehmer Conrado Planas im Jahr 1908 beauftragt, wenngleich sie wegen der fehlenden Grundstücksenteignung erst 1910 beginnen konnten. Die Inbetriebnahme des Leuchtturms erfolgte mit einer katadioptrischen Optik mit 25 cm Brennweite und einer Chance-Lampe mit 35 mm Durchmesser und einem Leuchtfeuer mit 2+1 Lichtblitzen alle 20 s. Die Einweihung fand am 1. Dezember 1914 statt. Die Errichtung ging übrigens auf den schlechten Standort des Leuchtturms von Punta Grossa zurück, der endgültig ersetzt werden sollte. Dennoch wurde Letzterer nicht sofort ausgeschaltet, sondern blieb auf Antrag einiger Seeleute noch bis 1916 im Einsatz, als man Baken für die Einfahrt zum Hafen von Cala San Vicente installierte. Im Jahr 1948 wurde die Laterne mit roten Scheiben versehen, um einen Lichtsektor zur Kennzeichnung der Untiefe von Santa Eulalia zu erzeugen. Später wurde dort eine Bake auf einer Stütze errichtet, doch der rote Farbsektor im Leuchtfeuer des Turms von Tagomago blieb bis zum 22. März 2013 erhalten. Aufgrund des Verbesserungsplans von 1967 wurde der Turm auf seine aktuelle Höhe ausgebaut. Die Automatisierung des Signals erfolgte anhand von Acetylen-Anlagen und hatte den Abzug des bis dato dauerhaft im Leuchtturm lebenden Personals zur Folge. Seitdem erfolgt die Instandhaltung der Anlage durch die Techniker, die im Leuchtturm von Botafoc stationiert sind. Während des Spanischen Bürgerkriegs wurden die Seeleute, die mit der Versorgung betraut waren, entführt und gezwungen, mit dem Boot des Leuchtturms drei flüchtende Republikaner nach Algier zu befördern. Seit dem 17. Juli 1963 leben keine Techniker mehr vor Ort.