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Leuchtturm von L’Illa de l’Aire – Isla del Aire

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  • Public domain
Technical data
Latitude N 39.799453000000
Longitude E 4.293133000000
Nominal range 18 Seemeilen
Height above sea level 53 m.
Light pattern Einzelne Lichtblitze alle 5 s
Daytime appearance Schwarz-weiß gestreifter Turm mit weißem Haus, 38 m
History
Der Anlage wurde von Emili Pou entworfen und am 15. August 1860 eingeweiht. Am 13. April 1859, also noch während der Bauarbeiten, erlitt das Boot, das die Arbeiter zur Insel bringen sollte, Schiffbruch, und ein Seemann kam ums Leben. Anfangs enthielt der Leuchtturm eine zweitrangige Optik der Firma Sautter und ein Leuchtfeuer mit minütlichen weißen Lichtblitzen. 1911 wurde die Moderateurlampe durch eine mit Petroleum betriebene Chance-Lampe mit 85 mm Durchmesser ersetzt, weshalb der Hauptleuchtfeuerwärter einige Tage lang den Leuchtturm von Llebeig (Dragonera) besuchten und im Umgang mit der Lampe geschult wurden, die auf den Balearen erstmals im Vorjahr auf jenem Leuchtturm installiert worden war. Bis zur Errichtung des Leuchtturms von Moscarter (Ibiza, 1977) war die Anlage auf der Isla del Aire mit einer Lichthöhe von 35,3 m über dem Boden und einer Wendeltreppe mit 165 Stufen der höchste Leuchtturm der Balearen und gilt auch bis heute noch als der höchste steinerne Leuchtturm. Im November 1957 wurde die neue Laterne für die Luft- und Seefahrt montiert. Einige Jahre später, 1965, ersetzte man die alte Optik (die letzte ihrer Art mit langsamer Drehung auf Laufrollen) durch ein Fabrikat der Firma Pintsch mit Quecksilberlager, das von da an ein Leuchtfeuer mit einzelnen Lichtblitzen alle 5 Sekunden erzeugte. 1974 installierte man wiederem anstelle der mit Petroleum betriebenen Chance-Lampe eine automatische Gaslampe, die aus dem Leuchtturm von La Nao stammte. Infolgedessen mussten die zuständigen Instandhaltungstechniker ab 1976 nicht mehr dauerhaft im Leuchtturm wohnen. Im Jahr 1995 wurde dann die Photovoltaikanlage installiert. Wegen seiner abgeschiedenen Lage war der Leuchtturm lange Zeit eine der härtesten Arbeitsplätze, da auf der kleinen Insel drei Leuchtfeuerwärter mit ihren Familien lebten, zwischen denen es mitunter zu erheblichen Spannungen kam.
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